Mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Mobiler Teilhabe-Assistent

Der Teilhabe-Assistent ist mobil und vom Zimmer/Bett aus sprachlich steuerbar. Das fahrbare Tablet ermöglicht es, die Umgebung zu erkunden, ins Gespräch mit anderen zu kommen und auch kleinere Dinge zum Beispiel Zeitung, Bücher oder Pralinen zu überbringen. Verabredungen zum Spiel oder Gespräch können eigenständig getroffen werden, auch wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist.

Der Teilhabe-Assistent ermöglicht Teilhabe durch Interaktion. Insbesondere für die soziale Partizipation sind Aspekte der Teilhabe besonders wichtig. Durch den Teilhabe-Assistenten werden Dimensionen der sozialen Partizipation, die Koster et al. (2009) und Bossaert et al. (2013) in ihren Modellen aufzeigen, berücksichtigt. Demzufolge können die Patient*innen Freundschaften pflegen, stehen in Interaktion, erleben Akzeptanz durch die sie umgebenden Personen und können gleichzeitig die Selbstwahrnehmung der eigenen sozialen Teilhabe einschätzen. Auch können die Patient*innen aktiv auf jemanden zugehen. Dies wirkt sich wiederum auf das Selbstwertgefühl der Patient*innen aus. 

Der Teilhabe-Assistent ist eine Art Tablet auf Rädern. Auf einer Halterung werden ein Tablet, ein Lautsprecher, eine Kamera und eine Ablage installiert, die wiederum auf einer Plattform mit Rädern befestigt wird. Die Patient*innen haben vor sich ein Tablet, auf dem Sie das Video der Kamera des Teilhabe-Assistenten sehen und diesen mit Sprachsteuerung Befehle geben können. Für die vereinfachte Steuerung werden bestimmte Routen vorinstalliert, auf denen der Teilhabe-Assistent fährt. So können die Patient*innen mit Befehlen wie „Fahre zu Patient X“ oder „Fahre zu den Pflegekräften“ den Teilhabe-Assistenten in Bewegung setzten. Mit Befehlen wie „Stopp“ oder „Weiter“ können die Patient*innen den Assistenten nach Wunsch stehen lassen, falls Sie auf dem Weg beispielsweise eine*n andere*n Patient*in gesehen haben und sich unterhalten wollen. An dem Teilhabe-Assistenten sind Sensoren installiert, die eine Kollision mit Personen oder Gegenständen ausschließen können.

Kosten: ca. 2.000 €

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